Software Update oder Stilllegung

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Das Kraftfahrt-Bundesamt lässt nun seiner Drohung, betroffene Diesel-Fahrzeuge stillzulegen, Taten folgen: Seit Anfang September nun droht die Stilllegung von Diesel-Fahrzeugen, die von dem Abgas-Skandal betroffen sind und deren Software-Update noch nicht durchgeführt wurde.

Die Frist zur Durchführung des Updates beträgt 18 Monate, die nach der Benachrichtigung zur Umrüstung zu laufen beginnt. Daher gelten für jedes betroffene Modell und seinen Halter andere Fristen.

Allerdings ist festzuhalten, dass die Halter, die bisher einer Umrüstung nicht nachgekommen sind, nun riskieren, dass ihr Fahrzeug stillgelegt wird. Dies bedeutet dann konkret, dass das Fahrzeug nicht mehr in Betrieb genommen werden darf.

Dennoch wächst der Widerstand das Software-Update durchführen zu lassen: Es mehren sich die Berichte, dass das Update nicht nur ineffizient sei – der Schadstoffausstoß würde nur um 10-20% reduziert werden –, sondern auch negative Auswirkungen auf den Ist-Zustand des Fahrzeuges habe. Es soll nach der Umrüstung zu einem erhöhten Spritverbrauch, verändertem Fahrverhalten sowie auch Defekten an der Abgasrückführung gekommen sein.

Angesichts dieser negativen Auswirkungen ist es umso wichtiger, alle Möglichkeiten zur Rückabwicklung sowie Schadensersatz vorab klären zu lassen, um sich insbesondere gegen nachträglich auftretender Mängel in diesem Zusammenhang abzusichern.

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